Camping mit Hund

Die schönsten Regionen in Deutschland und Europa mit dem Vierbeiner entdecken

Hund und Frauchen sitzen vor einem Zelt

Camping mit Hund ermöglicht dir einen schönen, entspannten Urlaub gemeinsam mit deinem vierbeinigen Freund. Damit der Urlaub ohne Probleme verläuft, solltest du einige Dinge sorgfältig planen.

Im Wohnmobil mit dem Hund verreisen

Bevor die Reise losgeht, solltest du deinen Hund an das Fahren mit dem Wohnmobil gewöhnen. Einige Hunde sind von der rollenden Hundehütte begeistert, andere lieben diese Form der Fortbewegung nicht gerade. Unternimm vor deinem Urlaub mit dem Vierbeiner kleinere Fahrten mit dem Wohnmobil. Richte einen gemütlichen Platz für sein Körbchen ein und sorge für eine entspannte Reise. Wenn kein Platz für einen Liegekorb vorhanden ist, schläft dein Hund sicher auch gerne auf einer wärmenden Isomatte. Sind die Nächte an dem Urlaubsort eher kalt, schützt ein Hunde-Schlafsack deine Fellnase. Während des Tages kannst du den Schlafsack in einem Kasten verstauen.

Den richtigen Platz für das Camping mit Hund finden

Zu einem wichtigen Teil der Planung deiner Reise gehört die Auswahl eines geeigneten Camping-Platzes. Nicht auf jedem Platz ist die Mitnahme von Hunden erlaubt. Befindet sich der Camping-Platz an einem Badesee, solltest du auch abklären, ob dein Hund mit an den Strand darf. Er ist sicher nicht erfreut, wenn die ganze Familie baden geht und er muss im Wohnmobil zurückbleiben.
Am Urlaubsziel sollte ein Klima herrschen, dass auch für deinen Hund angenehm ist. Nicht jeder Hund liebt es, bei über 30 Grad Celsius in der Sonne zu braten. Ideal sind Länder in Mittel- und Nordeuropa, in denen ein gemäßigtes Wetter herrscht.

Die Ausstattung des Wohnmobils für Camping mit dem Hund

Dein Hund benötigt nicht nur einen Liegeplatz. Stell seine Wasserschüssel an einen sicheren Platz, damit niemand darüber stolpert. Vergiss nicht, Futter und Leckerchen für die Fahrt mit dem Wohnmobil mitzunehmen. Größere Futtermengen kannst du sicher an deinem Urlaubsort kaufen. Während der Fahrt ist die Belüftung des Innenraums wichtig. Vielleicht ist es möglich, die Heckklappe des Wohnmobils zu öffnen.

An der Außenseite des Wohnmobils sollte eine Befestigung für die Hundeleine vorhanden sein. Vielleicht musst du deinen Hund auf dem Camping-Platz zeitweise mit einer Leine sichern. Auch im Wohnmobil muss eine Möglichkeit bestehen, deinen Hund während der Fahrt zu sichern. Am besten stellst du eine feste Hundetransportbox auf.

Du besitzt kein eigenes Wohnmobil und möchtest ein Fahrzeug mieten? Dann ist es wichtig, dass du bei dem Vermieter nachfragst, ob in dem Wohnmobil auch Hunde mitfahren dürfen. Nicht jeder Vermieter ist bereit, Hundegeruch und Hundehaare nach der Rückkehr zu entfernen.

Hunde-Einreisebestimmungen in EU-Ländern

Du möchtest mit deinem Hund nicht in Deutschland bleiben, sondern auf einen Camping-Platz in einem anderen EU-Land reisen? Für den Grenzübertritt mit deinem Hund musst du einige rechtlichen Bestimmungen beachten. Dein Hund benötigt für die Reise einen EU-Heimtierausweis und eine gültige Tollwutimpfung, die mindestens 30 Tage alt ist. Damit er identifiziert werden kann, muss er mit einem Chip gekennzeichnet sein. Der Chip wird von einem Tierarzt an der linken seitlichen Halsseite unter der Haut eingesetzt. Für Reisen nach Norwegen und Finnland muss dein Hund eine Entwurmung gegen Bandwürmer erhalten haben. Die Entwurmung wird vom Tierarzt in den EU-Heimtierausweis eingetragen. Wählst du ein Urlaubsland, das außerhalb der EU liegt, benötigt dein Hund zusätzlich zu der Tollwutimpfung noch eine Bestimmung der Antikörper gegen Tollwut. Der Tierarzt nimmt deinem Hund dafür Blut ab. Das Labor-Ergebnis muss immer dem EU-Heimtierausweis beigelegt werden.

Zusätzlich gibt es unterschiedliche Bestimmungen in den einzelnen Urlaubsländern. In der Schweiz ist die Einreise von Hunden mit kupierten Ohren oder einem kupierten Schwanz nicht erlaubt. Bezüglich der Leinen- und Maulkorbpflicht hat jedes Land eigene Bestimmungen. Am besten erkundigst du dich vor dem Antritt der Reise bei der jeweiligen Botschaft.

Tipps für das entspannte Zelten mit Hund

Du bist auf dem Camping-Platz angekommen. Erkundige dich, wo es erlaubt ist, mit deinem Hund Gassi zu gehen. Befindet sich bei der öffentlichen Dusche eine Anbindevorrichtung für Hunde, kannst du deine Morgentoilette gleich mit dem Hundespaziergang verbinden. Auf einigen Camping-Plätzen ist es erlaubt, dass Hunde sich ohne Leine frei bewegen. Achte aber immer darauf, dass dein Hund nicht Nachbarn belästigt oder an einem fremden Grill um Futter bettelt.

An einem Badesee ist meistens ein eigener Bereich eingerichtet, in dem auch Hunde schwimmen können. Hier kommst du nicht in Konflikt mit badenden Kindern oder Personen, die einfach nur in der Sonne liegen wollen.

Gut geeignet für das Camping mit Hund ist ein Camping-Platz mit einem natürlichen Grasboden. Hier kann dein Hund einfach im Schatten entspannen. Kiesaufschüttungen beanspruchen die Pfoten deines Hundes stark. Die scharfen Kanten der Steine können die empfindlichen Ballen der Pfoten verletzen.

Entspanntes Camping mit Hund bedeutet auch Vorsorge für Notfälle

Während des Campings mit Hund kann er krank werden oder sich verletzen. Erkundige dich deshalb bereits vor Antritt der Reise, ob sich eine Tierklinik in der Nähe des Camping-Platzes befindet. Für kleiner Notfälle sollte für deine Fellnase eine eigene Reiseapotheke mitgenommen werden. Der Tierarzt wird dich über den notwendigen Inhalt beraten.

Welche Plätze eignen sich besonders gut für Camping mit Hund?

Ob du ans südliche oder nördliche Meer oder in die Berge fährst, dein Hund wird überall gerne mitreisen. Hauptsache er ist mit seiner Familie zusammen und kann an vielen gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen.

Camping am Ostsee-Strand mit Hund

Camping mit dem Hund an den Ostsee-Strand ist immer ein Erlebnis. Hier befinden sich mehrere Camping-Plätze, auf denen vierbeinige Begleiter willkommen sind. In der Nähe des Strandes befinden sich großzügige Wiesen, die von Hecken, Bäumen und Sträuchern unterbrochen werden. Am Strand sind eigene Bereiche für Camper mit Hunden eingerichtet. Auch auf einigen Camping-Plätzen ist ein eigener Bereich eingerichtet. Hier kannst du in Ruhe mit deinem Vierbeiner entspannen und den wunderschönen Blick auf die Ostsee genießen. Die langen Sandstrände laden zu einem geruhsamen Spaziergang ein. Auf den meisten Camping-Plätzen befindet sich im Duschbereich auch eine eigene Hundedusche.

Camping am Nordsee-Strand mit Hund

Der Nordsee-Strand ist für das Camping mit Hund besonders geeignet. Hier findest du Spazierwege am Speicherbecken oder am Lundenbergsand, die auch für deinen Hund reichlich Abwechslung bieten. Achte darauf, dass dein Hund auf den Deichen und im Vorland nicht frei laufen darf. Es besteht das ganze Jahr über eine Leinenpflicht. Auch in den Nationalparks des Wattenmeers ist ein Laufen ohne Leine nicht gestattet. Für Hunde ist eine eigene Bademöglichkeit eingerichtet. Damit du die Hinterlassenschaften deines Hundes einfach entfernen kannst, findest du am Ausgang des Camping-Platzes Kotbeutel für Hunde. Im Duschhaus befindet sich eine eigene Hundedusche. Du kannst dort deinen Hund im Bedarfsfall baden. Der Minimarkt auf dem Camping-Platz führt selbstverständlich auch Hundefutter und Leckerchen. Hier findest du sicher für deinen Hund das Richtige.

Camping am Nordsee-Strand mit Hund

Auf 47 Camping-Plätzen an der Mosel ist die Mitnahme von Hunden erlaubt. Das milde Klima und die schönen Spazierwege durch die Weinberge sind die besten Voraussetzungen für ein entspanntes Camping mit Hund. Wenn du nicht mit dem eigenen Wohnmobil anreist, kannst du direkt auf dem Camping-Platz ein Wohnmobil oder eine Unterkunft für dich und deinen Hund mieten. Für deinen Hund sind viele erfrischende Bademöglichkeiten vorhanden. Achte unbedingt auf die Leinenpflicht, die auf den Camping-Plätzen und in den Naturschutzgebieten gilt.

Camping mit Hund am Bodensee

Der Bodensee ist der zweitgrößte Binnensee in Europa. Wegen des milden Klimas zählt der Bodensee zu den besonders beliebten Urlaubszielen in Europa. Viele schöne Camping-Plätze befinden sich direkt am Ufer des Sees. In der unmittelbaren Umgebung des Bodensees befinden sich mehrere Strände, an denen das Baden mit Hunden erlaubt ist. Generell besteht hier keine Leinenpflicht. Ausgenommen davon sind Naturschutzgebiete. Hier darfst du deinen Hund nur an der Leine führen.

Camping am Chiemsee mit Hund

Das bayrische Meer ist ein wunderschönes Paradies für Camping mit dem Hund. Wandern, Baden und kulturelle Abwechslung durch Kirchen, Schlösser und Klöster sind die Highlights des gemeinsamen Urlaubs. Auf einigen der Camping-Plätze ist die Mitnahme von Hunden gestattet. Es besteht eine Leinenpflicht auf dem Camping-Platz.

Camping mit Hund am Gardasee

In Peschiera del Garda befindet sich ein schöner Camping-Platz, der für Camping mit dem Hund sehr gut geeignet ist. Hier kannst du zum Baden nicht nur den See, sondern auch eine Poolanlage nutzen. Für deinen Vierbeiner ist in unmittelbarer Nähe ein eigener Hunde-Badestrand vorhanden. Die großen Sonnenterrassen laden zum gemeinsamen Entspannen ein.

Camping mit Hund in Frankreich

Frankreich ist besonders hundefreundlich. Hier darfst du deinen vierbeinigen Begleiter sogar in einige Museen mitnehmen. An den Stränden der Atlantik-Küste sind Hunde willkommen. Es besteht keine Leinenpflicht.

Camping mit Hund ist nicht kostenlos

Viele Camping-Plätze haben für Hunde eine eigene Infrastruktur eingerichtet. Decken, Futter- und Wasserschüsseln werden zur Verfügung gestellt. Der Minimarkt auf dem Camping-Platz führt auch Hundefutter. Die Badeplätze für Hunde müssen regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. Die Hundeduschen werden von den Betreibern der Camping-Plätze gereinigt und gewartet.
Abhängig von der Lage und der Infrastruktur werden auf einem Camping-Platz durchschnittlich zwischen fünf und zehn Euro pro Tag berechnet. Dafür kannst du mit deiner Fellnase einen wunderschönen und entspannenden Urlaub in einer traumhaften Umgebung verbringen.